Internationale Recruiting-Kampagnen für Reha-Fit: vier Sprachversionen, Keywords je Zielmarkt
Die Ausgangslage: Der deutsche Arbeitsmarkt gibt nicht genug her
Fachkräfte im Gesundheitswesen sind knapp – das ist keine neue Erkenntnis, sondern der Alltag jeder Einrichtung. Wer ausschließlich im deutschen Markt sucht, konkurriert mit allen anderen um dieselben wenigen Bewerbungen. Reha-Fit hat sich deshalb entschieden, den Suchradius auszuweiten und gezielt im Ausland zu rekrutieren – eine Entscheidung, die naheliegt und in der Umsetzung deutlich mehr verlangt als eine übersetzte Stellenanzeige. Denn Bewerbende aus dem Ausland stellen andere Fragen. Nicht nur nach der Stelle, sondern nach allem, was daran hängt: Wird mein Abschluss anerkannt? Welche Sprachkenntnisse brauche ich – und werde ich dabei unterstützt? Wo wohne ich am Anfang? Wer hilft mir mit den Behörden? Eine Anzeige, die diese Fragen offenlässt, erzeugt Klicks, aber keine Bewerbungen.
Die Lösung: Eigene Landingpage je Sprache – und eine Bewerbung, die 60 Sekunden dauert
creationell hat Recruiting-Kampagnen für drei Märkte entwickelt und betreut: Rumänien, Ungarn und Brasilien. Dazu entstanden vier Sprachversionen der Landingpage – Rumänisch, Ungarisch, Portugiesisch und Englisch als Brücke für alle übrigen Herkünfte. Die Kampagnen führen jeweils auf die passende Fassung.
Entscheidend ist dabei der zweistufige Sprachprozess. Zuerst wird der Inhalt übersetzt – damit steht die fachlich korrekte Grundlage. Danach folgt die eigentliche Arbeit: die Recherche der tatsächlich gesuchten Begriffe im jeweiligen Markt und die Anpassung des Textes daran. Der Grund ist einfach und wird trotzdem ständig übersehen: Eine korrekt übersetzte Berufsbezeichnung ist nicht automatisch die, nach der im Zielland gesucht wird. Ausbildungssysteme unterscheiden sich, Berufsbilder sind anders zugeschnitten, und die offizielle Bezeichnung ist selten die, die Menschen bei der Jobsuche eingeben. Wer nur übersetzt, hat eine sprachlich einwandfreie Seite, die in der Suche nicht auftaucht – und Anzeigen, die auf die falschen Begriffe bieten.
Dieselbe Recherche ist zugleich die Grundlage der Kampagnen: Die Begriffe, nach denen der Text ausgerichtet wird, sind die, auf die auch geboten wird. Anzeige und Landingpage sprechen damit dieselbe Sprache – im wortwörtlichen wie im übertragenen Sinn. Mehr dazu auf unseren Seiten zu SEA und Keywordanalysen.
Ausgespielt wird über Google Ads und Meta – zwei Kanäle, die sich ergänzen. Google erreicht Menschen, die aktiv nach einer Stelle im Ausland suchen, Meta jene, die noch nicht suchen, aber offen sind. Die drei Märkte unterscheiden sich dabei erheblich: Rumänien und Ungarn liegen innerhalb der EU, Brasilien bedeutet andere Zeitzone, andere Sprache und einen aufwendigeren Weg. Entsprechend unterscheiden sich Ansprache und Kampagnenaufbau je Land. Gesucht werden Fachkräfte aus der Therapie: Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Heilpädagogik sowie Massage und medizinische Badebehandlung – für beide Standorte.
Den inhaltlichen Kern jeder Landingpage bildet der Weg nach Deutschland, Schritt für Schritt erklärt: von der Online-Bewerbung über Kennenlernen und Arbeitsvertrag zur Anerkennung des im Ausland erworbenen Abschlusses, dann Sprachkurs, Visum, Wohnungssuche und Ankunft. Das sind die Punkte, die eine deutsche Stellenanzeige nie erwähnt – weil sie für inländische Bewerbende nicht existieren. Und genau an ihnen entscheidet sich, ob jemand den Schritt wagt.
Am Ende steht eine Bewerbung, die 60 Sekunden dauert. Abgefragt wird nur das Nötigste: Standort, Name, Kontakt, Position, möglicher Start. Kein Lebenslauf, keine Zeugnisse. Und WhatsApp steht gleichberechtigt neben der Telefonnummer – in diesen Märkten der übliche Weg der persönlichen Kommunikation, deutlich selbstverständlicher als eine E-Mail an eine unbekannte Adresse im Ausland.
Das Projekt im Überblick
- Recruiting-Kampagnen für drei Märkte: Rumänien, Ungarn und Brasilien
- Vier Sprachversionen der Landingpage: Rumänisch, Ungarisch, Portugiesisch und Englisch
- Schritt-für-Schritt-Erklärung des Wegs von der Bewerbung bis zum Arbeitsbeginn in Deutschland
- Kurzbewerbung in 60 Sekunden – ohne Lebenslauf und Zeugnisse
- WhatsApp als gleichberechtigter Kontaktweg
- Zweistufiger Sprachprozess: Übersetzung, dann Keyword-Recherche im Zielmarkt und Textanpassung
- Abstimmung von Anzeigen und Landingpages auf dieselben Begriffe
- Ausspielung über Google Ads und Meta
- Marktspezifische Ansprache und Argumentation je Land
- Laufende Betreuung und Optimierung der Kampagnen
Warum Übersetzen allein nicht reicht
Die häufigste Abkürzung im internationalen Recruiting ist zugleich die teuerste: die bestehende Stellenanzeige übersetzen und im Zielland ausspielen. Das erzeugt Reichweite – und kaum Bewerbungen. Der erste Grund ist sprachlich. Berufsbezeichnungen lassen sich übersetzen, aber die Übersetzung ist nicht der Suchbegriff. Nur eine Recherche im Zielmarkt zeigt, welcher Begriff dort tatsächlich eingegeben wird – und darauf muss sowohl der Text als auch das Gebot ausgerichtet sein. Der zweite Grund ist inhaltlich. Wer im Inland den Arbeitgeber wechselt, entscheidet über eine Stelle. Wer aus dem Ausland kommt, entscheidet über einen Lebensabschnitt. Deshalb braucht jedes Land eine eigene Zielseite, keine übersetzte – und wer die Fragen beantwortet, bevor sie gestellt werden, bekommt Bewerbungen von Menschen, die tatsächlich kommen. Mehr dazu auf unseren Seiten zum Online Recruiting und zum Employer Branding.
Sie suchen Fachkräfte im Ausland?
Wir entwickeln je Zielmarkt eine eigene Landingpage und die passenden Kampagnen dazu – mit Keyword-Recherche in der jeweiligen Sprache statt reiner Übersetzung, und mit Antworten auf die Fragen, die über den Schritt entscheiden. Sprechen Sie uns an, wir schauen uns Ihre Ausgangslage unverbindlich an.
Mehr dazu: Online Recruiting · SEA · Gesundheitswesen
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