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Hörerumfrage-Tool für Klassik Radio: Musik bewerten lassen, statt sie zu beschreiben

Die Ausgangslage: Programmentscheidungen brauchen mehr als Bauchgefühl

Ein Radiosender trifft laufend Entscheidungen, die über Einschaltquoten bestimmen: Welche Musik läuft, welche Sendung bleibt, welcher Titel wird häufiger gespielt. Getroffen werden sie traditionell nach Erfahrung – oder auf Basis externer Marktforschung, die teuer ist und so lange dauert, dass die Frage bei Ankunft der Ergebnisse oft schon beantwortet ist. Hinzu kommt eine Besonderheit des Mediums: Radio muss man hören. Ein Fragebogen, der einen Musiktitel beschreibt, statt ihn abzuspielen, misst etwas anderes als das Programmempfinden. Genau daran scheitern Standardwerkzeuge für Umfragen – sie sind für Text gebaut, nicht für Klang.
 

Die Lösung: Ein eigenes Umfragetool, in dem sich Audio bewerten lässt

creationell hat für Klassik Radio ein Umfragetool entwickelt, das die Redaktion selbst bedient. Umfragen werden im Backend angelegt, die Fragetypen frei gewählt: Einfach- und Mehrfachauswahl, Freitext, Ja-Nein-Fragen, Bewertungsskalen – und Audio-Dateien, die direkt in der Umfrage abgespielt und bewertet werden können. Damit lassen sich Titel, Jingles oder Sendungsausschnitte genau so beurteilen, wie sie später auch gehört werden. Die Auswertung läuft in Echtzeit und grafisch. Die Redaktion sieht die Antworten, während die Umfrage läuft, und kann sie für weiterführende Analysen als CSV-Datei exportieren. Wer teilnehmen will, registriert sich einmal – dadurch entsteht mit der Zeit ein Kreis von Hörerinnen und Hörern, der zu neuen Umfragen eingeladen werden kann. Aus einzelnen Befragungen wird so eine dauerhafte Rückmeldeschiene. Umgesetzt ist das Tool als Eigenentwicklung; mehr dazu auf unserer Seite zur Individualprogrammierung.

Das Projekt im Überblick

  • Umfragetool zur Analyse des Programmempfindens der Hörerinnen und Hörer
  • Redaktion erstellt Umfragen eigenständig im Backend
  • Fragetypen: Einfach- und Mehrfachauswahl, Freitext, Ja-Nein, Bewertungsskalen
  • Audio-Dateien einbinden und direkt in der Umfrage bewerten lassen
  • Echtzeit-Auswertung mit grafischer Darstellung
  • CSV-Export für weiterführende Analysen
  • Registrierung der Teilnehmenden und Einladung zu neuen Umfragen
  • Bedienung auf Desktop und Mobilgeräten

 

Warum ein eigenes Tool und kein Standardwerkzeug

Umfragewerkzeuge gibt es viele – und für die meisten Fragen reichen sie. Sobald aber eine Anforderung dazukommt, die das Standardprodukt nicht kennt, endet der Weg abrupt: Man kann sie nicht nachrüsten, sondern nur umgehen. Bei einem Radiosender ist die Audio-Bewertung genau so eine Anforderung, und sie ist nicht nebensächlich, sondern der Kern der Fragestellung. Hinzu kommt, wem die Daten gehören: Wer Hörerdaten erhebt und Teilnehmende registriert, will nicht, dass beides auf einem fremden Server liegt. Eine Eigenentwicklung kostet mehr als ein Abonnement – sie liefert dafür genau die Funktion, die gebraucht wird, und die Hoheit über die Daten.

Screenshots der Fragetypen
Umfrage auf dem Smartphone
Auswertungsansicht für die Redaktion

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Mehr dazu: Umfrage-Tool · Individualprogrammierung · Lifestyle

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