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Animation für BASF: Das Systempartner-Konzept im Risk Management erklärt

Die Ausgangslage: Ein Konzept, das man nicht zeigen kann

Das Systempartner-Konzept von BASF im Bereich Risk Management ist eine Dienstleistung – und Dienstleistungen haben ein Darstellungsproblem. Es gibt kein Produkt, das man fotografieren kann, keine Maschine, die man in Betrieb zeigt. Der Nutzen entsteht aus dem Zusammenspiel mehrerer Beteiligter über einen längeren Zeitraum.

Genau das lässt sich in einer Broschüre nur schwer vermitteln. Wer die Vorteile eines solchen Konzepts in Textform beschreibt, braucht mehrere Seiten – und verliert die Leserinnen und Leser meist auf der zweiten. Im Vertriebsgespräch wiederum hängt es von der einzelnen Person ab, ob die Erklärung gelingt.

Die Aufgabe lautete deshalb: die Vorteile des Systempartner-Konzepts so darstellen, dass sie in wenigen Minuten verständlich werden – und dass jede Ansprechperson im Vertrieb dieselbe Geschichte erzählt. Und das nicht nur im deutschsprachigen Raum, sondern auch in den englischsprachigen Märkten.

 

Die Lösung: Drei Hauptakteure, die das Konzept begreifbar machen

creationell hat eine Animation konzipiert und umgesetzt, die das Konzept über Figuren erzählt statt über Begriffe. Drei Hauptakteure stehen für die Beteiligten des Systempartner-Konzepts. An ihrem Zusammenspiel wird sichtbar, was sonst abstrakt bleibt: Wer bringt was ein, wer profitiert wovon, an welcher Stelle greift die Unterstützung.

Am Anfang stand das Storyboard. Es legt fest, in welcher Reihenfolge die Argumente kommen und an welcher Stelle welcher Akteur auftritt – die eigentliche konzeptionelle Arbeit, lange vor der ersten Animation. Erst danach entstanden die Figuren: entwickelt und grafisch aufbereitet im Corporate Design von BASF.

Die technische Umsetzung erfolgte mit After Effects. Sound-Effekte, Hintergrundmusik und Sprecher-Sequenzen wurden so aufeinander abgestimmt, dass der Film auch ohne Ton verständlich bleibt – wichtig für den späteren Einsatz im Intranet, wo Videos häufig stumm abgespielt werden.

Drei Sprachfassungen bei drei Minuten Länge. Der Film entstand in Deutsch sowie in britischem und amerikanischem Englisch – mit jeweils eigenen Sprecheraufnahmen. Das ist mehr als eine Übersetzung: Betonung, Sprechtempo und Begriffe unterscheiden sich zwischen den beiden englischen Fassungen spürbar, und im internationalen Vertrieb fällt sofort auf, wenn eine Fassung nicht zum Markt passt.

Drei Minuten sind dabei bewusst gewählt: lang genug, um ein mehrstufiges Konzept zu erklären, kurz genug für den Einsatz im Gespräch. Da alle drei Fassungen aus derselben Animation entstehen und nur Ton und Textelemente ausgetauscht werden, entsteht der Aufwand einmal – jede weitere Sprache ist danach vergleichsweise günstig.

Vom Kongress in die Schulung. Premiere hatte der Film auf einem großen Kongress – vor Publikum, auf großer Leinwand. Danach ging er in die internen Schulungen über und steht seither im Intranet zum Abruf bereit.

Diese drei Verwendungen stellen unterschiedliche Anforderungen an denselben Film. Auf der Kongressbühne muss er auch aus der letzten Reihe lesbar sein und ohne Erklärung funktionieren. In der Schulung wird er angehalten, zurückgespult und besprochen – einzelne Abschnitte müssen also für sich verständlich bleiben. Im Intranet schließlich sieht ihn jemand allein am Bildschirm, oft ohne Ton.

Deshalb ist die Bildebene so aufgebaut, dass sie den Inhalt allein trägt: große Flächen, klare Beschriftungen, ruhige Übergänge. Der Ton verstärkt, ersetzt aber nichts.
 

Das Projekt im Überblick

  • Animation zur Veranschaulichung der Vorteile des BASF Systempartner-Konzepts
  • Konzeption des Storyboards und der Argumentationsreihenfolge
  • Entwicklung und grafische Aufbereitung von drei Hauptakteuren im Corporate Design
  • Technische Umsetzung mit After Effects
  • Sound-Effekte, Hintergrundmusik und Sprecher-Sequenzen
  • Drei Minuten Laufzeit in drei Sprachfassungen: Deutsch, britisches und amerikanisches Englisch
  • Verständlichkeit auch ohne Ton – für Kongressbühne, Schulung und Intranet
  • Einsatz auf einem großen Kongress, anschließend in internen Schulungen und im Intranet
  • Zielgruppe: Geschäftskunden im Maschinenbau- und Industrieumfeld
     

Warum eine Animation und kein Film mit Kamera?

Bei erklärungsbedürftigen Dienstleistungen ist die Animation der Realaufnahme meist überlegen. Sie zeigt Abläufe, die es real nicht zu sehen gibt, arbeitet ohne Drehtermine und Darsteller und lässt sich später anpassen, wenn sich das Angebot ändert.

Hinzu kommt die Kontrolle über die Bildsprache: Jede Farbe, jede Figur und jedes Symbol folgt dem Corporate Design – bei einem Konzern mit klaren Markenvorgaben ist das kein Nebenaspekt, sondern Voraussetzung.

Und der Punkt, der bei internationalen Projekten den Ausschlag gibt: Sprachfassungen. Bei einer Realaufnahme müssten Sprechende erneut gefilmt oder synchronisiert werden. Bei einer Animation werden Ton und Textelemente ausgetauscht – die Bilder bleiben.

Sie möchten ein Konzept erklären, das man nicht zeigen kann?

Wir entwickeln Animationen und Erklärfilme für genau die Fälle, in denen Text zu lang und Fotografie unmöglich ist – vom Storyboard über die Gestaltung bis zu Ton und Sprecher. Sprechen Sie uns an, wir schauen uns Ihre Aufgabenstellung unverbindlich an.

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Mehr dazu: Erklärfilme · Video und Animation · Maschinenbau und B2B

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